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Was ist Mediation?

 
mediation

Mediation (lat. Vermittlung) hat sich mittlerweile als eigenständiges professionelles Verfahren zur Konfliktregulierung etabliert und eignet sich überall dort, wo Konflikte zwischen Personen oder Personengruppen sowohl sachliche als auch beziehungsdynamische Komponenten aufweisen. Dies gilt besonders in Bereichen des Familienrechts, besonders bei Trennung und Scheidung, bei Konflikten in Organisationen, Betrieben, aber auch zwischen Unternehmen. Besonders wenn Streitigkeiten vor Gericht vermieden werden sollen und/oder eine fortdauernde Geschäftsbeziehung für beide Seiten von Vorteil ist.
Alle Themen, über die sich Menschen streiten, können Gegenstand einer Mediation sein. Einzige Voraussetzung ist die Bereitschaft, sich mit der anderen Konfliktpartei an einen Tisch zu setzen. Ziel hierbei ist es, gemeinsam eine tragfähige Vereinbarung der bestehenden Streitpunkte zu erarbeiten. Aufgabe des Mediators ist die geschulte Gesprächsleitung, Strukturierung und Fokussierung auf ein für alle Seiten stimmiges Ergebnis unter strikter

Einhaltung der Neutralität. Ein Mediationsverfahren kann präventiv, gestaltend, im akuten Streit sowie nachgestaltend durchgeführt werden.

Hauptanwendungsfelder der Mediation

Die Hauptanwendungsfelder der Mediation sind

  • Familienmediation, insbesondere bei Trennung und Scheidung, aber auch im gesamten Bereich Familienrecht
  • Wirtschaftsmediation,
  • innerbetriebliche Mediation,
  • Erbmediation, Vermögensnachfolgeplanung,
  • Mediation im Baurecht (vor, während und nach Fertigstellung des Objektes),
  • bei arbeitsrechtlichen oder gesellschaftrechtlichen Konflikten,
  • Generationenkonflikten und Unternehmensnachfolge.

Bereiche, die bei streitiger Auseinandersetzung vor Gericht oft durch lange Verfahrensdauer, offenen Ausgang und hohe Kosten gekennzeichnet sind.

Familienmediation

Die Familienmediation gilt als Prototyp jeglicher Formen von Mediation in verschiedenen gesellschaftlichen Feldern, in denen Kooperation nötig ist und Konflikte deshalb nicht ausbleiben.
Mediation im Familienrecht umfasst eine Vielzahl unterschiedlicher Themen: Trennung und Scheidung, Mehrgenerationenkonflikte, Probleme in Patchwork- und Stiefelternfamilien, Unternehmensnachfolge, Erbmediation usw.

„Wie geht Scheidung ohne Rosenkrieg“?

Motivation für Familienmediation ist häufig der Wunsch, Kinder unter der Trennung möglichst wenig leiden zu lassen und für diese gemeinsam eine gute Zukunft zu schaffen.
Motivation kann aber auch die Überlegung sein, dass man höchstpersönliche Dinge nicht vor Gericht austragen möchte. Beweggrund kann auch sein, trotz der Trennung ein gutes Verhältnis zueinander zu behalten, nicht zuletzt um der Kinder willen.
Auch wenn eine Scheidung ohne Anwalt nicht möglich ist, so können doch alle mit der Trennung und Scheidung zusammenhängenden Fragen im Rahmen der Mediation unter neutraler Vermittlung des Mediators auf vertraglicher Basis geregelt werden. Die Scheidung selbst wird dadurch in der Regel nur noch eine Formalität.

Selbstbestimmte Lösungen sind erfahrungsgemäß für alle Beteiligte befriedigender als Regelungen, die von Dritten vorgeschrieben werden. Sie werden eher eingehalten und beugen künftigen Konflikten vor. Zudem sind sie in der Regel billiger als vor Gericht erstrittene Entscheidungen.

Was ist ein Mediator? Die Methodik der Mediation

Die Aufgabe des Mediators oder der Mediatorin ist es, beide Partner neutral und allparteilich darin zu unterstützen sich über Bedürfnisse, Interessen und Wünsche für die Zukunft klar zu werden. Ihre Vorstellungen auszusprechen und dabei gehört, akzeptiert und verstanden zu werden, verschiedene Lösungsmöglichkeiten im Rahmen des geltenden Rechts zu erarbeiten und eine verbindliche Vereinbarung zu finden.

Hierbei hilft eine strukturierten Verhandlungsführung, die Parteien werden angeleitet, meist schnelle und flexible, manchmal auch kostengünstigere Regelungen zu finden. Im Vordergrund steht hierbei der Blick in die Zukunft, Blockaden werden aufgebrochen, gemeinsame Kommunikation und Lösungsfindung wieder möglich.

Ziel einer Mediation

Erklärtes Ziel einer Mediation ist eine rechtsverbindliche tragfähige Vereinbarung. Selbstbestimmte Lösungen sind erfahrungsgemäß für alle Beteiligten befriedigender als Lösungen, die von Dritten vorgeschrieben werden. Mediation ist freiwillig, die Gespräche können von den Beteiligten jederzeit abgebrochen werden. Der Inhalt der Gespräche ist vertraulich, während der Verhandlungen ist die Verjährung gehemmt.

Wenn Sie Ihre Dinge also lieber selbst regeln oder welche guten Gründe auch immer dafür haben, ihren Konflikt nicht vor Gericht austragen zu wollen, sollten Sie Mediation als eine Chance begreifen, die einen Versuch wert ist. Die Abrechnung der Sitzungen erfolgt auf Stundenbasis, die von den Beteiligten anteilig getragen werden. Es wird von mir Mediation in Nürnberg seit 1999 in meiner Anwaltskanzlei angeboten. Seit 2005 setze ich mich als Mitglied des Bundesvorstands eines großen Mediationsverbandes (BAFM) für die weitere Verbreitung dieser Form der Konfliktlösung „am runden Tisch“ ein.

 

Ihre Ansprechpartnerin:

HGwoertge

Friederike Woertge

Mail:
Tel.:
f.woertge@woertge.com
0911/539970

 

 
 
 
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